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Bundesliga-Wiederaufnahmeschlag als Dreier-Test positiv für Coronavirus in Köln

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Drei Menschen sind in Köln positiv auf das Coronavirus getestet worden und werden in eine 14-tägige Quarantäne gesteckt, sagte der Bundesligaverein am Freitag in einem möglichen Schlag gegen die Hoffnung auf einen Neustart der deutschen Fussballsaison in diesem Monat.

„Köln hat am Donnerstag die gesamte Mannschaft und den Trainerstab sowie das Hinterzimmerpersonal auf COVID-19 testen lassen. Drei Personen wurden positiv getestet, alle sind symptomfrei“, sagte der Verein in einer Erklärung auf seiner Website.

„Nach einer Bewertung der Fälle durch die zuständigen Gesundheitsbehörden werden die drei Personen, die positiv getestet wurden, zu Hause in eine 14-tägige Quarantäne gehen“, teilte der Club auf seiner Website mit.

„Köln wird aus Respekt vor der Privatsphäre der Betroffenen keine Namen bestätigen.“

Der Klub sagte, er werde weiter trainieren, um sich auf die Wiederaufnahme der Kampagne vorzubereiten, wobei weitere Tests im Rahmen des Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls der Liga durchgeführt werden sollen.

„Wir sehen jetzt im Alltag, dass unser Konzept Risiken frühzeitig erkennt und reduziert“, sagte Tim Meyer, Leiter der medizinischen Task Force der Bundesliga.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem Konzept den Spielern ermöglichen können, ihren Beruf mit dem bestmöglichen Schutz vor Infektionen auszuüben.

Die Bundesliga hatte den 9. Mai als Zieldatum für die Rückgabe festgelegt, benötigt aber noch die Zustimmung der Bundesregierung.

Eine Verzögerung der Entscheidung in dieser Woche bedeutete, dass eine Wiederaufnahme nicht vor dem 16. Mai möglich sein würde.

Eine endgueltige Entscheidung wird fuer kommenden Mittwoch erwartet.

Die deutsche Liga bestaetigte am Donnerstag, dass die Vereine damit begonnen haben, Spieler auf den Virus zu testen, um die Saison wieder zum Laufen zu bringen.

Seit dem 13. März ist die Liga gesperrt.

Die Vereine kehrten Anfang April unter Einhaltung der Richtlinien zur sozialen Distanzierung zum Training zurück und die Spiele würden hinter verschlossenen Türen ausgetragen, wobei öffentliche Großveranstaltungen in Deutschland bis zum 31. August verboten seien.

Borussia-Dortmund-Geschaeftsfuehrer Hans-Joachim Watzke hatte am vergangenen Wochenende davor gewarnt, dass „die gesamte Bundesliga untergehen wird“, wenn die Liga nicht wieder an den Start geht.

Die deutschen Spitzenvereine wollen die Saison unbedingt bis zum 30. Juni abschliessen, um eine Fernsehgeldtranche in Hoehe von 300 Millionen Euro (325 Millionen Dollar) einzufordern.

Eine Rückkehr im Mai würde die Bundesliga zur ersten Top-Liga in Europa machen, die wieder aufgenommen wird, da Deutschland die Lockdown-Maßnahmen vorsichtig lockert.

Dennoch gibt es eine heftige Debatte darüber, ob die Bundesliga inmitten der Pandemie, die bisher mehr als 6.000 Menschen in Deutschland das Leben gekostet hat, wieder aufgenommen werden soll.

Paris Saint-Germain wurde am Donnerstag zum Meister der Ligue 1 erklärt, nachdem der französische Premierminister Edouard Philippe angekündigt hatte, dass der Sport in Frankreich nicht vor September wieder aufgenommen werden könne.